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Ahorn im Herbst

Ahorn im Herbst - © moorhenne by pixelio.de

Ahorne sind sommergrüne Laubbäume oder Sträucher aus der Gattung Aceraceae. Es gibt etwa 150 Arten, die vor allem in Europa und Nordamerika verbreitet sind. Die bekanntesten europäischen Arten sind der Feldahorn, der Spitzahorn und der Bergahorn. In Nordamerika wird Ahorn häufig zur Gewinnung von Sirup angebaut.

Das Holz des Ahorn

Ahorn wächst als junger Baum sehr schnell und erreicht Wuchshöhen bis zu 30 Metern. Der größtenteils astfreie Stamm mit einem Durchmesser von bis zu einem Meter lässt sich bei der Brettholzherstellung gut verarbeiten. Die für den Holzhandel wichtigsten zwei Arten, der Bergahorn und der Spitzahorn, sind Splintholzbäume. Das bedeutet, dass sich der Kern des Stammes und das junge Holz nicht voneinander abgrenzen. Das Holz des Baumes ist fast weiß, beim Spitzahorn mit einer leicht gelblichen Tönung. Ahorn muss grundsätzlich langsam und vorsichtig getrocknet werden, da das glänzende Holz sonst blaue Streifen bekommt. Es ist mittelmäßig hart, gut zu bearbeiten, neigt aber zum Reißen. Unbehandelt ist das Holz nicht witterungsbeständig und wird leicht von Pilzen befallen.

Verarbeitung von Ahorn

Ahorn dient oft als Bau- oder Möbelholz, am häufigsten wird er allerdings zu Furnier verarbeitet. Die elegante helle Farbe macht es vor allem für Oberflächen im Schlafzimmer interessant. Das sehr reine und weiße Holz des Bergahorns zählt dabei zu den wertvollsten Laubhölzern. Eine dauerhafte Nutzung ist aufgrund der fehlenden Beständigkeit jedoch nur im Innenausbau zu empfehlen. Die Oberfläche von Ahorn lässt sich gut mit Beize oder Lack bearbeiten, wodurch sich das Holz auch anderweitig verwenden lässt. Beispielsweise wird es zur Herstellung von Musikinstrumenten oder Holzspielzeug in der Spielwarenindustrie benutzt.

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