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Du bist hier: Startseite » Treppenbau » Was Sie beachten müssen, wenn Sie eine Aussentreppe bauen

Eine Aussentreppe zu bauen kann ein kostenintensives Vorhaben sein. Es ist daher wichtig die Planungen im Vorfeld so gründlich wie möglich zu betreiben. Spätere Nachbesserungen – oder im schlimmsten Fall der Abriss der Treppe – können die Kosten unnötigerweise um ein Vielfaches steigen lassen. Erfahren Sie auf Schreinereien.com was Sie beim Aussentreppenbau alles beachten sollten.

Aussentreppe bauen

Aussentreppen lassen Sie am Besten vom Fachmann bauen - © Richard Peter by wikimedia.org

Die entscheidendste Frage für Ihre Planungen ist, wofür Sie die Aussentreppe bauen wollen. Je nach Antwort sind komplett unterschiedliche Dinge zu beachten. Wenn Sie zum Beispiel Ihren Balkon mit dem Garten verbinden wollen, muss die Aussentreppe ohne großen Grundflächenbedarf einen großen Höhenunterschied überwinden. Hierfür eignet sich vor allem die Spindeltreppe. Das Fundament muss für diese Treppenart mindestens 80 cm tief in den Boden eingelassen werden um die Statik des Standrohrs gewährleisten zu können. Sollten Sie eine Treppe für einen Wohnungseingang im ersten Stock benötigen, empfehlen sich Treppen mit geringerer Steigung und breiteren Stufen, so dass auch Einkäufe ohne Probleme nach oben getragen werden können. Handelt es sich bei Ihrem Vorhaben um eine Notfalltreppe, die angebracht werden muss, liegt der Fokus auf der Einhaltung von rechtlichen Bestimmungen anstatt auf der Ästhetik. Eine Aussentreppe aus Stahl wäre hierfür eine billige und zweckmäßige Lösung.

Mit welchem Material sollten Sie die Aussentreppe bauen?

Wer eine Aussentreppe bauen möchte muss bedenken, dass diese jeglichen Witterungen ausgesetzt ist. Die Entscheidung über das richtige Material geht daher über rein ästhetische Überlegungen hinaus. Edelstahltreppen sind im Aussenbereich weit verbreitet. Sie sind gegen fast jedes Witterungsverhältnis gewappnet und bedürfen nur wenig Pflege. Beim Treppenbau im Garten wird oft auf Naturstein oder Beton zurückgegriffen. Unter den Natursteinen ist vor allem Granit ein sehr geeigneter da wetterbeständiger Stein. Beton ist ein günstiger aber unflexibler Baustoff. Hinzu kommt die Gefahr, dass in Betontreppen Wasser eindringen kann. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt würde es dann zu Rissen in den Stufen kommen. Eine Aussentreppe aus Holz ist nicht nur optisch schön, sondern durch die Behandlung mit Holzlasuren auch wetterfest. Die Lasuren dringen tief in das Holz ein und schützen es vor Pilzverfall. Gleichzeitig wird das Holz auch vor Verfärbungen bewahrt. Lasuren müssen jedoch jährlich neu aufgetragen werden.

Eine Aussentreppe bauen lassen oder selber bauen?

Für viele ist natürlich beim Aussentreppe Bauen der Preis entscheidend. Manch Hobby-Heimwerker möchte es sich daher nicht nehmen lassen, eine Aussentreppe selber zu bauen. Dies ist bei kleinen Gartentreppen durchaus ohne Probleme machbar. Bei etwas größeren Projekten sind jedoch so viele Dinge zu beachten, dass man die Arbeit lieber einem professionellen Treppenbauer überlassen sollte. Im Aussenbereich darf sich kein Regenwasser auf den Stufen sammeln, da es sonst zu Pfützen- und Eisbildung kommen kann. Um dies zu vermeiden, müssen die Treppenstufen zur Stufenkante hin geneigt sein. In den meisten Bundesländern muss zudem bei einer Treppe mit drei oder mehr Stufen eine Handlauf angebracht werden. Generell sind die umfangreichen Vorschriften der DIN 18065 zu beachten, da man ansonsten vor Schadensersatzforderungen von gestürzten Gästen nicht abgesichert ist. Der preisliche Vorteil, der sich beim Eigenbau eventuell ergibt, kann so schnell verflogen sein. Um weittragende Fehler beim Treppenbau zu vermeiden, sollten Sie daher lieber die Aussentreppe bauen lassen anstatt sich selbst daran zu probieren. Mehr Infos zum Treppenbau finden Sie auf Schreinereien.com!

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