RSS:Artikel

Du bist hier: Startseite » Fachbereich » Brennholz Teil 2 – Verarbeitung und Verbrennung

Brennholz beim verbrennen

Brennholz beim verbrennen - © Claudia Hautumm by pixelio.de

Nachdem das Holz geschlagen ist, muss es mit der Motorsäge in ca. 30 Zentimeter lange Stücke zurecht gesägt werden. Mit dem Spaltgerät sorgt man anschließend dafür, dass das Holz aufgeteilt wird. Der letzte Schritt wird mit der Axt ausgeführt, welche das Brennholz in ofengerechte Form bringt.

Hat man die ersten Holzstapel errichtet, stellt sich schon bald die Frage: Wie viel Brennholz braucht man eigentlich, damit man im Winter auch immer eine warme Stube hat?

Dafür muss man sich die Festmeter ansehen. Ein Festmeter entspricht einem Kubikmeter Brennholz ohne Zwischenräume. Für 3000 Liter Heizöl braucht man grob 12 Festmeter Brennholz. Dies kann natürlich nur ein Näherungswert bleiben, da die Effizienz der Heizung großen Einfluss auf die Energieausbeute hat.

Verbrennungstechnik und deren Wirkungsgrade

Der gute, alte Kachelofen ist der Klassiker bei der Feuerung mit Brennholz. In letzter Zeit ist er etwas aus der Mode gekommen. Heute findet man dafür häufig Kaminöfen in deutschen Haushalten vor. Diese dienen meistens nur zur Unterstützung der herkömmlichen Heizungsanlage und haben vor allem den Zweck, eine gemütliche Stimmung im Wohnzimmer zu erzeugen. Kachelöfen und Kaminöfen erzielen feuertechnische Wirkungsgrade von 60 bis 80 Prozent. Der technische Fortschritt ist auch an der Brennholzindustrie nicht vorbeigegangen. Moderne Holzheizungen mit Gebläse und Vergaser erreichen Wirkungsgrade von 85 bis 92 Prozent und schneiden somit nur geringfügig schlechter ab als Ölheizungen.

Vor- und Nachteile der einzelner Holzarten bei der Verwendung als Brennholz

Jede Holzart hat bestimmte Vor- und Nachteile bei der Verwendung als Brennholz. Hat man eine moderne Holzheizungsanlage mit Vergaser und Gebläse, kann man alle Holzarten verfeuern. Dies liegt an der Hochtemperatur-Verbrennung, mit der diese Heizungen arbeiten. Für Kaminöfen eignet sich Buche besonders gut. Man sagt ihr ein besonders schönes Flammenbild nach. Die Eiche hat zwar einen sehr guten Heizwert, aber das Flammenbild ist nicht sehr ansprechend. Besonders in offenen Kaminen ist ihre Verwendung als Brennholz aufgrund chemischer Besonderheiten ungeeignet.

Kommentar abgeben

© 2010 Schreinereien.com · RSS:ArtikelKommentare