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Gartenhaus aus Holz

Gartenhaus aus Holz - © Danny-D50

In großen Städten ist ein eigener Garten keine Selbstverständlichkeit. Daher suchen sich viele Menschen die Idylle im Gartenhaus einer Kleingartensiedlung. Den Ursprung hat das Gartenhaus im 19. Jahrhundert, als Lauben in den großzügigen Gärten der Herrschaftshäuser dazu einluden, sich vor Sonne und Regen geschützt im Garten aufzuhalten, um zu plaudern oder Kaffee zu trinken. Laut Definition ist ein Gartenhaus ein Gebäude im Garten, welches zum vorübergehenden Aufenthalt, nicht aber zum dauerhaften Wohnen dient. Das Kleingartengesetz legt fest, dass ein Gartenhaus eine Grundfläche von 24 Quadratmetern nicht überschreiten darf. Will man im eigenen Garten eine Laube errichten muss man sich nach der jeweiligen Bauverordnung richten.

Das Gartenhaus – meistens aus Holz

Gartenhäuser können aus massivem Mauerwerk oder aus Holz errichtet werden. Für Gartenhäuser aus Holz gibt es mittlerweile zahlreiche Bausätze aus verschiedenen Holzarten. Individuelle Gartenhäuser von hoher Qualität plant und baut der Schreiner oder Zimmermann ihres Vertrauens. Die meisten Gartenhäuser werden aus Holz und im Blockhausverfahren errichtet. Das bedeutet, dass die Wände aus übereinanderliegenden, rohen oder bearbeiteten Baumstämmen oder Bohlen bestehen. Die Dicke der Wände ist dabei ein Qualitätsmerkmal. Wichtig für ein sicher stehendes und beständiges Gartenhaus ist ein ordentliches Fundament. Dieses kann aus Beton gegossen werden. Die günstigere Variante stellt allerdings ein Baugrund aus verdichtetem Kies und Split dar. Ein Gartenhaus ist meist ein Einraumgebäude. In vielen Kleingartensiedlungen verzichtet man auch bewusst auf Wasser- und oder Abwasseranschlüsse. Dies verhindert ein dauerhaftes Wohnen von Anfang an.

Das Gartenhaus als kleine Villa

Im eigenen Garten werden oftmals nur schlichte Geräteschuppen errichtet, um Utensilien für die Gartenpflege zu lagern. In Kleingartensiedlungen bildet das Gartenhaus aber das Zentrum des Gartens und ist oft aufwendiger gestaltet. Viele Besitzer einer Parzelle versuchen, sich von den anderen abzuheben. Dazu werden gerne außergewöhnliche Dachform oder farbige Anstriche verwendet. An der Stirnseite befindet sich meist eine Terrasse als überdachter Freisitz. Diese Fläche ist wohl die am meisten genutzte, da man zwar im Freien verweilen kann, der Witterung aber nicht vollständig ausgesetzt ist.

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