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Der Hobel

Der Hobel - © tommyS by pixelio.de

Die richtige Handhabung eines Hobels erfordert viel Übung. Schneller, und für Laien deutliche einfacher, geht es mit einem Elektrohobel. Ein Elektrohobel ist eine elektrisch betriebene, Handmaschine um Werkstücke plan zu hobeln. Außerdem lassen sich mit einem Elektrohobel Materialstärken reduzieren und Holzoberflächen glätten.

Der Elektrohobel – Arbeitsweise und Vorteile

Ein klassischer Handhobel schneidet die Späne. Die Arbeitsweise eines Elektrohobels ähnelt dagegen mehr der einer Fräse. Eine schnell laufende Messerwelle mit zwei Messern übernimmt beim Elektrohobel die Arbeit des Hobeleisens. Ein gleichmäßiger Spanabhub ist dadurch leichter möglich als beim klassischen Handhobel. Moderne Geräte besitzen meistens Wendemesser. Bei Abnutzung des Messers kann dieses einfach gewendet werden, bevor es ersetzt werden muss. Ein sogenannter Parkschuh verhindert die Beschädigung des Messers beim Ablegen des Geräts. Die Einstellung der Spandicke erfolgt deutlich bequemer als beim mechanischen Hobel. Bei diesem muss das Hobeleisen samt Spannvorrichtung herausgenommen und neu justiert werden. Beim Elektrohobel wird die Spandicke durch Verstellen der vorderen Hobelsohle eingestellt. Diese kann durch einen Mechanismus angehoben oder gesenkt werden. Im Durchschnitt lässt sich der Arbeitsbereich auf eine Spandicke von 0-3 mm einstellen. Gute Geräte besitzen zudem einen Spanauswurf in beide Richtungen. So können Links- und Rechtshänder den Hobel gleichermaßen gut bedienen. Um Staub und Dreck zu vermeiden, empfiehlt sich eine Auffangvorrichtung für die Späne.

Worauf man beim Hobeln achten sollte

Genau wie beim Handhobel bringt ein langsamer, gleichmäßiger Vorschub die besten Arbeitsergebnisse. Arbeitet man zu schnell, oder mit zu viel Druck, reduziert sich die Drehzahl. Dies führt zu einem unsauberen Ergebnis. Generell gilt bei der Arbeit mit einem Elektrohobel: Je dünner der Span, desto besser wird die Oberfläche. Am Ende des Werkstücks sollte man den Druck auf die hintere Hobelsohle verlagern. Ein Abkippen des Hobels wird dadurch vermieden. Zu beachten ist, dass immer in Richtung der Maserung gearbeitet wird. Arbeitet man quer zur Maserung, reist der Hobel Holzstücke aus der Oberfläche. Ebenso sollte man immer von außen zur Mitte arbeiten, um ein Absplittern der Kanten zu vermeiden.

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