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Traditioneller Hobel aus Holz

Traditioneller Hobel aus Holz © vinat by pixelio.de

Neben der Säge ist der Hobel eines der klassischen Werkzeuge eines jeden Schreiners. Und nicht nur Schreiner bedienen sich des Werkzeugs. Hobel kommen in fast allen Berufsfeldern des Holz verarbeitenden Gewerbes und natürlich bei den vielen tausenden Hobbyschreinern, in der Bundesrepublik, zum Einsatz. Das Werkzeug dient der Oberflächenbehandlung von Holzstücken und besteht aus einem Holzkörper sowie einer Klinge oder Schneide. Die Klinge ist dabei in dem Körper, der manchmal auch aus Kunststoff gefertigt wird, befestigt. Der sogenannte Hobel – Körper dient dazu der Hand zum Beispiel durch extra dafür vorgesehene Griffe, Einbuchtungen oder eine ergonomische Form halt zu gewähren. Des Weiteren wird die scharfe Klinge durch den Hobel – Körper in einem bestimmten Winkel fixiert, wodurch das Abschaben des Holzstückes erst möglich wird.

Die Anwendung des Werkzeuges ist denkbar einfach. Durch Entlangziehen des Hobels über eine ebene Holzfläche schabt die Klinge des Hobels die Oberfläche des Werkstücks Schicht für Schicht ab. Dabei liegt die untere Seite des Hobel – Körpers stets auf dem Holz auf. Neben traditionellen Modellen gibt es Hobel auch als Elektrowerkzeuge. Wobei mehrere Rundmesser für das Abtragen des Materials zuständig sind.

Der Hobel: Bestandteile

Die Klinge des Hobels wird im Allgemeinen als Hobeleisen oder einfach nur Hobelschneide bezeichnet. Zumeist wird das Hobeleisen aus normalem Stahl, seltener aus Edelstahl gefertigt. Durch eine spezielle Form der Klinge werden die abgetrennten Späne über einen Schlitz an der Oberseite des Hobels abgeleitet und fallen während des Arbeitsprozesses meist seitlich neben Arbeitsfläche.

Für die Befestigung des Hobeleisens und dessen Ausrichtung ist eine Spannvorrichtung zuständig. Der Winkel in dem die Klinge in den Hobel – Körper eingelassen ist bestimmt die Reinheit (Qualität) der Oberfläche, nach der Bearbeitung, sowie die Arbeitsgeschwindigkeit. Ist die Klinge zum Beispiel in einem relativ steilen Winkel zum, zu bearbeitenden, Holzstück hin ausgerichtet, wird mit einem Zug ein größeres Volumen des Körpers abgetragen. Allerdings steigt auch der Kraftaufwand bei der Arbeit.

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