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Birken sind Laubbäume und gehören zur Familie der Birkengewächse. Sie sind oftmals Pioniergewächse. Das heißt, dass sie aufgrund ihrer sehr guten Fernverbreitungstechniken und durch sehr gute Anpassung an neue Lebensräume, als erste Pflanzen noch vegetationsfreie Regionen besiedeln. Sie stellen sehr geringe Ansprüche an den Boden und die Bewässerung. Die Bäume können bis zu 160 Jahre alt werden.

Die Birke: Vorkommen und Charakteristika

Allee mit Birken

Allee mit Birken - © Annamartha by pixelio.de

Es gibt etwa 40 verschiedene Birkenarten. Man findet sie vor allem in Mittel- und Nordeuropa, in Nordamerika sowie in weiten Teilen Asiens. Obwohl rund 50 Prozent aller Allergiker auf Birkenpollen reagieren, werden die Bäume in Europa oftmals als Alleenbäume gepflanzt. Die Birke kann eine Höhe von 30 Metern erreichen. Das Holz besticht durch eine gleichmäßige, hellgelbe oder hellrötliche Farbe und besitzt einen leichten Seidenglanz.

Die Birke ist ein sehr feines Holz mit kleinen bis mittelgroßen Poren. Sie ist biegsam und elastisch, gleichzeitig aber widerstandsfähig. Das Birkenholz lässt sich sehr gut verarbeiten. Man kann es drehen, schnitzen, beizen und polieren. Es ist aber nur schwer zu spalten.

Verwendung der Birke

Das Holz der Birke kann aufgrund seiner geringen Tragkraft nur eingeschränkt als Bauholz eingesetzt werden. Es wird oftmals zu Furnier verarbeitet. Außerdem kommt es bei der Herstellung von Sportgeräten, Holzspielzeug und im Flugzeugbau zum Einsatz. Gebeizt wird es oftmals als kostengünstige Imitation von Mahagoni oder Nussbaumholz verwendet.

Da es bei geringem Gewicht sehr haltbar und resistent gegen Nässe und Trockenheit ist, wird es für den Bau von Leitern, Möbeln sowie als Sperrholz genutzt. Auch als Kaminholz ist die Birke sehr beliebt. Aufgrund der ätherischen Öle brennt sie selbst im frischen Zustand sehr gut und ist sogar als Zunder geeignet.

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