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Du bist hier: Startseite » Fachbereich, Tischler- und Schreinerhandwerk » Die Herstellung von Brettschichtholz Teil 1: Holzarten und Herstellungsverfahren

Die Herstellung der verschiedenen Holzarten ist sehr komplex und aufwendig. Schreinereien.com beschreibt die Produktion von Brettschichtholz anhand bestimmter Holzarten und dem allgemeinen Herstellungsprozess.

Verwendung bestimmter Holzarten

Bei der Herstellung von Brettschichtholz gibt es verschiedene Holzarten, die zur Verarbeitung in Betracht gezogen werden können. Die gängigste Holzart ist die Fichte. Weitere Holzarten sind Tanne, Kiefer, Lärche und Douglasie. Diese Holzarten werden allerdings seltener verwendet und für gewöhnlich außen vorgelassen.

Allgemeine Schritte der Herstellung

Sobald entschieden wurde, welche Holzart und welcher Klebstoff zur Entstehung von Brettschichtholz verwendet wird, kommt es zum eigentlichen Herstellungsprozess.
Die folgenden Schritte sind dabei zu beachten:

  1. Die ausgewählte Holzart wird zuerst auf ein bestimmtes Maß zugeschnitten und für die Trocknung bereitgestellt. Das Holz wird technisch auf eine Holzfeuchte von 12% getrocknet und im nachfolgenden Schritt vorgehobelt.
  2. Im Anschluss daran steht die Festigkeitssortierung an. Dabei werden die getrockneten Bretter maschinell nach ihrer Festigkeit sortiert. Hier ist zu beachten, dass das Holz der richtigen Holzfeuchte entsprechen muss.
  3. Der nächste Schritt bei der Herstellung von Brettschichtholz ist das Herauskappen von Ästen und Fehlstellen. Hierbei werden Wuchsabweichungen ausgekappt. Wuchsabweichungen sind z.B. Äste oder Harzgallen.
  4. In Schritt vier muss das Brettschichtholz die Lamellenhobelung durchfahren, welche die Endloslamellen auf eine Dicke von 45mm zurecht gehobelt.
  5. Nun kommt es zum Klebstoffauftrag. Dabei wird die Breitseite der Lamellen maschinell mit den Polykondensationsklebstoffen versehen.
  6. Der vorletzte Schritt bei der Herstellung von Brettschichtholz ist das Verpressen der Holzbretter. Dazu werden mindestens drei Lamellen übereinandergelegt und mit einem Pressbrett verpresst.
  7. Der letzte Schritt ist das Hobeln des Rohlings. Sobald das Brettschichtholz ausgehärtet ist, wird der Rohling gehobelt und gefasst.

Teil 2 dieser Reihe beschäftigt sich mit der Weiterverarbeitung des Brettschichtholzes: den Abbundarbeiten.



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