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Nun ist es wieder so weit – der Winter hat Einzug gehalten. Speziell Eigenheimbesitzer sollten sich spätestens jetzt darum bemühen, ihr Eigentum fit für den Winter zu machen. Außenanlagen und Fassaden bedürfen nun verstärkter Pflege, um unliebsamen und kostenaufwendigen Reparaturen im kommenden Frühjahr vorzubeugen. Insbesondere Holzbauteile, also Treppen, Fenster und Türen aus Holz oder auch der eigene Carport müssen vor Feuchtigkeit und aggressiven Salzen geschützt werden. Neben Imprägniermitteln bietet eine Holzlasur dabei mit die beste Möglichkeit, den eigenen Besitz vor der Witterung zu schützen.

Die meisten der Holzlasuren bieten einen dreifachen Schutz. Zum einen sättigen sie das Holz, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Des Weiteren bildet ein, zumeist aus Harzen bestehender, Bezug eine Schutzschicht, die das Material vor Feuchtigkeit und vor Beschädigungen der Oberfläche bewahrt. Eine weitere Schutzeigenschaft, die jede Holzlasur bieten sollte, ist der Schutz vor UV-Strahlung. UV-Strahlung führt zum allmählichen Abbau der Holzsubstanz. Der Effekt zeigt sich zum einen optisch, da das Holz allmählich ausbleicht, langfristig beeinträchtigt die Sonneneinstrahlung aber auch die Witterungsresistenz des Holzes.

Die Holzlasur: Auch auf Umweltfaktoren sollte geachtet werden

Beim Kauf einer Holzlasur ist unbedingt darauf zu achten, dass diese über alle der genannten Schutzmechanismen verfügt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Umweltverträglichkeit der Holzlasuren. So können etwaige chemische Zusatzstoffe oder Bindemittel langfristig zu Allergien oder anderen gesundheitlichen Beschwerden führen.

Wie wichtig eine Holzlasur für Fenster, Tür oder andere Holzbauteile, an der Außenhaut eines Gebäudes ist, hängt von mehreren Bestimmungsfaktoren ab. So unterscheiden sich die Belastungen, denen verschiedene Holzbauteile durch Wind, Wetter und Sonne ausgesetzt sind zum Teil erheblich. Die wesentlichen Bestimmungsfaktoren hierfür sind neben der geografischen – und der Höhenlage (UV Einwirkung) auch die Position der Bauteile am Haus. Hierbei spielen die Flächenneigung sowie die Witterungsbelastung an der jeweiligen Hausseite eine große Rolle.

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