Die Imprägnierung von Holz: Witterungsschutz im Winter

Speziell im Winter tragen viele Eigenheimbesitzer sorge, dass wertvoller Besitz im Äußeren des Hauses, infolge der aggressiven Witterungsbedingungen schaden nimmt und im Frühjahr unliebsame und vor allem teure Reparaturmaßnahmen anstehen. Nässe, Kälte und auch Streusalze stellen insbesondere das Baumaterial Holz vor große Belastungsproben. Ob nun die Holzverkleidung eines Hauses, der Carport, Holzbriefkasten, Gartenzaun oder das Vogelhaus – Holz in Außenbereichen bedarf umfangreicher Schutzmaßnahmen, um die kalte Jahreszeit unbeschadet zu überstehen. Die rechtzeitige Imprägnierung des Holzes stellt daher eine unverzichtbare Maßnahme für jeden Eigenheimbesitzer dar.

Unter einer Imprägnierung wird im Allgemeinen eine auf Oberflächen von Holz oder Gewebsstoffen aufgetragene Isolierschicht verstanden, die die Materialien von schädlichen Umwelteinflüssen schützen soll. Wird die Oberfläche des Holzes im Winter nicht ausreichend geschützt, durchfeuchtet das Holz nachhaltig. Spätestens im nächsten Sommer zeigen sich die Folgen.

Imprägnierung von Holz: Farben und Lacke

Die richtige Holz – Imprägnierung schützt das Material langfristig vor der allmählichen Durchfeuchtung und macht es damit resistent gegen, durch Pilz- oder Schädlingsbefall hervorgerufene, Zersetzungsprozesse. Durch Feuchtigkeit zersetztes morsches Holz bietet schädlichen und Pilzen optimale Lebensbedingungen. So wachsen Schimmelpilze in der Regel bei einem Feuchtigkeitsgehalt von über 20 Prozent in Hölzern. Zur Imprägnierung von Holz eignen sich allen voran Holzlasuren und Holzschutzfarben. Die Farben und Lacke sind in jedem Baumarkt ab Preisen von 8 Euro pro Liter zu beziehen. Bei der Anschaffung sollte darauf geachtet werden, dass die Farben und Lacke mit einem RAL – Gütesiegel zertifiziert sind.

Vorsicht ist bei den Inhaltsstoffen von Imprägnierungen geboten. Viele der Mittel enthalten leider immer noch umwelt- oder gesundheitsschädliche Stoffe. Hiermit sind insbesondere Lösemittel und bestimmte Biozide gemeint. Biozide erfüllen eine wirkungsvolle Schutzfunktion, da sie das Holz im Frühjahr und Sommer vor Pilzen und Insekten schützen. Andererseits können diese Mittel aber auch Pflanzen und Tiere im Garten angreifen. In diesem Zusammenhang kommt es vor allem auf die Dosierung solcher Inhaltsstoffe an. Auf Holzschutzmittel mit einem überhöhten Biozidgehalt sollte prinzipiell verzichtet werden. Und zudem sollte Imprägnierung von Holz – Bauteilen auf chemischer Basis prinzipiell nur dort eingesetzt werden, wo sie wirklich benötigt wird. So ist eine Behandlung mit chemischen Imprägnierungen hauptsächlich an der Witterungsseite des Hauses oder an Holzgegenständen mit direktem Bodenkontakt empfehlenswert. In allen anderen Fällen dürfte eine Imprägnierung des Holzes ohne chemische Zusatzstoffe ausreichen.

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