RSS:Artikel

Du bist hier: Startseite » Holzböden » Holzparkett – der Erneuerbare unter den Bodenbelägen

Holzparkett zeichnet sich durch seine hohe Belastbarkeit und vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten aus und ist daher ein beliebter Bodenbelag in Deutschland. Schreinereien.com stellt Ihnen hier verschiedene Varianten vor und gibt Hinweise zur Verlegung!

Bei Holzparkett handelt es sich um einen edlen Bodenbelag, insbesondere dann, wenn er aus Massivholz besteht. Zur Herstellung wird in der Regel Hartholz von Laubbäumen verwendet, das zersägt und in verschiedenen Mustern wieder zusammengesetzt wird. Dementsprechend vielfältig ist die Auswahl an Parkettarten. Ein besonderer Vorteil gegenüber Teppich-, Laminat- oder PVC-Böden ist, dass Parkett im Falle von Abnutzungserscheinungen meistens einfach geschliffen werden kann und Kratzer auf diese Weise ausgebessert werden können.

Holzparkett aus einer oder mehreren Schichten

Grundsätzlich lässt sich Holzparkett hinsichtlich seines Aufbaus in zwei Kategorien unterteilen: Einschicht- und Mehrschichtparkett. Einschichtparkett besteht – wie es der Name vermuten lässt – aus einer einzigen Schicht Massivholz. Mehrschichtparkett verfügt hingegen über mindestens zwei Schichten, wobei die Nutzschicht mindestens 2,5 bis 4 Millimeter dick ist. Diese Schicht besteht aus starkem Holz, die darunter liegenden Schichten aus günstigerem Holz oder Holzwerkstoffen.

Holzparkett aus reinem Massivholz wird üblicherweise roh verlegt, vollflächig verklebt und erst auf der Baustelle geschliffen und mit Lack, Öl oder Wachs behandelt. Mehrschichtparkett hingegen kann auch schwimmend verlegt werden und bedarf in der Regel keiner weiteren Oberflächenbehandlung, kann dafür aber auch meistens nicht abgeschliffen werden, wenn Kratzer entstanden sind.

Sowohl einschichtiges als auch mehrschichtiges Holzparkett ist in verschiedenen Mustern erhältlich. So wird beispielsweise zwischen Stab- und Mosaikparkett unterschieden.

Holzparkett aus Ahorn, Eiche und Co. – welches Holz ist geeignet?

Vor allem Laubhölzer eignen sich für die Verarbeitung zu Holzparkett. Die Wahl der Holzsorte entscheidet dabei über konkrete Eigenschaften, Farbverläufe und Musterungen. Zu den hellsten Parkettarten zählt solches aus Ahorn, welches einen weißlichen Farbton aufweist und im Vergleich zu anderen Holzarten eine mittlere Härte aufweist. Im Allgemeinen gilt: Je härter das Holzparkett, desto widerstandsfähiger ist es! Eiche ist noch etwas härter und befindet sich im Bereich der hellen Brauntöne. Wer einen harten Parkettboden im dunkleren Braunton wünscht, der kann beispielsweise auf Wengé zurückgreifen. Das rötliche Holzparkett aus Kirsche erreicht Härte-Werte, die zwischen denen von Ahorn und Eiche liegen.

Eine in Deutschland bisher selten genutzte Alternative zu klassischen Laubhölzern ist der exotische Bambus. Aus Bambus gefertigtes Holzparkett weist ein besonders interessantes Muster auf, da sich die natürlichen und regelmäßigen Verdickungen des Bambusrohrs auch auf der Oberfläche des Bodens wiederfinden. Darüber hinaus ist es deutlich härter und somit noch widerstandsfähiger als die bisher beschriebenen Holzarten.

Letztendlich bleibt zu sagen, dass Holzparkett in so vielfältiger Weise hergestellt werden kann, dass es in jeden Haushalt integriert werden kann. Welches Muster und welches Holz gewählt wird, hängt weitestgehend vom Geschmack des Besitzers ab!

Kommentar abgeben

© 2015 Schreinereien.com · RSS:ArtikelKommentare