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Du bist hier: Startseite » Holzböden » Klickparkett – der unkomplizierte Bodenbelag

Bei der Wahl eines Fußbodens können Verbraucher schnell überfordert sein. Das ist der großen Angebotsvielfalt zuzuschreiben. Aus diesem Grund stellt Schreinereien.com Ihnen hier übersichtlich die Vor- und Nachteile sowie eine Preisvorstellung von sogenanntem Klickparkett bereit!

Klickparkett

Klickparkett zeichnet sich durch eine besonders einfache Verlegung aus! © Schreinereien.com

Klickparkett ist ein sogenanntes Fertigparkett-System und besteht in der Regel aus drei Schichten. Der Name stammt von dem Klick-Geräusch, welches beim Einrasten von Nut und Feder entsteht. Ein solcher Parkettboden zeichnet sich vor allem durch seine einfache Verlegung aus, da jedenfalls theoretisch kein Verleimen notwendig ist. Voraussetzung für ein optisch zufriedenstellendes sowie haltbares Ergebnis ist vor allem ein ebener und sauberer Untergrund. Außerdem muss eine ausreichend große Dehnfuge berücksichtigt werden, da Klickparkett – wie jeder Holzfußboden – auf Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen mit einer Materialausdehnung reagiert.

Was kostet Klickparkett?

Der Gestaltung des Fußbodens mit Klickparkett sind kaum Grenzen gesetzt. Die oberste Schicht wird in einer Vielzahl an Holzsorten angeboten, die sich durch spezifische Farben und Musterungen voneinander unterscheiden. Dementsprechend groß ist auch die Preisspanne von Parkettboden: Während Holzsorten wie Eiche, Ahorn oder Buche bereits ab 15 € pro m² erhältlich sind, müssen Sie für Bambus-Klickparkett mit Kosten von etwa 35 € oder mehr rechnen. Kirschbaum, Esche und Nussbaum siedeln sich dazwischen an. Je nach Stärke und Verarbeitung werden allerdings auch Preise von mehreren 100 € pro m² verlangt.

Beachten Sie, dass Sie auf der Suche nach einem preiswerten Produkt nicht die Qualität vernachlässigen. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf den verwendeten Oberflächenlack legen, da dieser der Ort der Beanspruchung ist. Um sicherzugehen, hochwertiges Klickparkett zu erwerben, empfiehlt sich daher vorab eine Beratung durch einen kompetenten Handwerker!

Vor- und Nachteile von Klickparkett

Das Verlegen von Klickparkett ist besonders einfach: Theoretisch sind kein Leim, nur wenig Werkzeug und ein geringer Zeitaufwand von Nöten. Da eben kein Leim verwendet wird, kann der Fußboden nach der Verlegung direkt voll belastet werden – die Trocknungszeit entfällt. Ebenfalls praktisch ist, besonders für Mieter, die ihren Fußboden bei Auszug aus der Wohnung entfernen müssen, dass Klickparkett problemlos ausgebaut und in der neuen Wohnung wiederverwendet werden kann. Durch die fehlenden Kosten für Handwerker und den Mehrschichtaufbau ist es darüber hinaus in der Regel günstiger als Massivholzparkett.

Allerdings empfehlen viele Hersteller ein zusätzliches Verleimen, um die Belastbarkeit und Haltbarkeit des Fußbodens zu erhöhen. Vor allem in stark beanspruchten Räumen oder auf einer Fußbodenheizung können so erhebliche Qualitätsunterschiede erzielt werden. Viele der oben genannten Vorteile sind dadurch allerdings nichtig. Da die obere Schicht von Klickparkett in der Regel nur zwischen 2 und 4 mm dick ist, ist außerdem ein Abschleifen bei stärkeren Gebrauchsspuren oder Beschädigungen nicht möglich. Unter dieser Schicht befinden sich Trägerschichten aus minderwertigerem Holz oder Holzwerkstoffen, die dann zum Vorschein kommen würden.

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