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Sie wollen viel Licht und Ausblick in jedem Raum und dennoch eine gute Wärmedämmung und geringe Heizkosten? Auch wenn es auf den ersten Blick unvereinbar scheint: Holzfenster können Ihnen all das bieten.

CS Holzfenster individuell

Die Holzfenster-Kombination in Dach und Wand sorgt für Helligkeit und setzt die Aussicht in Szene. © Adam Mørk für www.velux.com

Während viele Hausbesitzer bei Holzfenstern vor allem an zugige Altbauwohnungen und Eisblumen an der Fensterscheibe denken, sind moderne Holzfenster im Gegenteil sehr günstig für die Wärmebilanz und das Raumklima. Die Grundlagen hierfür bilden die richtige Verglasung und die Wahl des geeigneten Holzes. Was Sie für eine individuelle Zusammenstellung von Glas und Rahmen wissen sollten, fasst Schreinereien.com für Sie zusammen.

Die Verglasung und Beschichtung

Alle Holzfenster werden heutzutage grundsätzlich mit Isolierglas gefertigt. Hierbei werden 2 bis 4 Fensterscheiben derart miteinander verbunden, dass zwischen den einzelnen Scheiben Zwischenräume bestehen bleiben. Diese Zwischenräume sind in der Regel mit Luft gefüllt und bilden so eine effektive Isolierschicht. Zur weiteren Verbesserung der Wärmedämmung werden an Stelle von Luft regelmäßig auch die Gase Argon oder Krypton verwendet. Zudem stehen spezielle Beschichtungen zur Wahl, die – auf die Glasfläche aufgetragen – die Isolierung weiter erhöhen. Neben der Wärmeleitfähigkeit können auf diese Weise beispielsweise auch Faktoren wie die Sonneneinstrahlung und Schalldurchlässigkeit eines Fensters deutlich vermindert werden. Ausführliche Informationen zu Gläsern und ihren Anwendungen finden Sie hier.

Der Fensterrahmen

Nicht zuletzt haben natürlich die Hölzer, die für die Rahmen verwendet werden, einen großen Einfluss auf die positiven Eigenschaften eines Holzfensters. Bei der Auswahl des Holzes stehen an erster Stelle häufig die persönlichen Vorlieben in Bezug auf Optik, Haptik und Geruch – und das auch zu Recht: Immerhin sorgen gerade diese Faktoren für ein angenehmes Wohnumfeld.

Holzarten und ihre Eigenschaften

Allerdings weisen die einzelnen Holzsorten auch darüber hinaus Merkmale auf, die das Wohnklima nachhaltig beeinflussen. So sollten Sie für Ihre Fensterplanung bedenken, dass Nadelhölzer wie Fichte, Kiefer und Lärche zwar besonders gute Dämmeigenschaften aufweisen. Harthölzer wie Eiche und Mahagonie sind dagegen viel langlebiger als die weichen Nadelhölzer. Gerade für den Fensterbau in Dach und Schrägen eignen sich Harthölzer aufgrund ihrer hohen Verwitterungsbeständigkeit: Im Gegensatz zu Nadelhölzern nehmen Sie wenig Wasser auf und sind sehr resistent gegen holzzerstörende Pilze.

Unser Tipp:
Die regelmäßige und richtige Pflege verlängert Dämmeigenschaften, Verwitterungsbeständigkeit und damit auch die Lebensdauer von Holzfenstern deutlich.

Zubehör

Weiteren Schutz vor Energieverlust, direkter Sonneneinstrahlung und schneller Verwitterung bieten zusätzlich Markisen, Läden und Rollos. Die große Vielfalt an Farben und Ausführungen lässt sich vielfältig kombinieren und ergänzt Ihr Fenster um ein Gestaltungselement.

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