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Du bist hier: Startseite » Holzböden » Welche Parkettarten gibt es und wie zeichnen sie sich aus?

Parkett wird grundsätzlich in zwei Parkettarten unterteil: Massiv- und Mehrschichtparkett! Welche Eigenschaften, Vor- und Nachteile bietet welche Art? Das erfahren Sie hier auf Schreinereien.org!

Parkettarten

Parkettarten werden hauptsächlich in Massiv- und Mehrschichtparkett unterschieden! © Schreinereien.org

Bei Parkett handelt es sich um einen hochwertigen Bodenbelag aus Holz, welcher sich vor allem für geschlossene Räume eignet. Durch die Vielfalt an Holz lassen sich nahezu unzählige Muster und Farbkombinationen erzeugen. Der hygienische und das Raumklima regulierende Bodenbelag benötigt aufgrund seines kleinteiligen Aufbaus allerdings einen tragfähigen Untergrund und in der Regel auch eine zusätzliche Trittschalldämmung.

Da es verschiedene Parkettarten gibt, fällt die Frage nach der richtigen Wahl im Einzelfall eine wichtige Rolle! Antworten können Sie in den folgenden Abschnitten finden!

Unterscheidung in zwei Parkettarten

Die Einteilung von Parkettarten erfolgt in der Regel in die Kategorien „Massivholzparkett“ und „Mehrschichtparkett“.

Massivparkett

Massivholzparkett besteht aus nur einer Schicht aus massivem Vollholz. Lange Zeit war diese Parkettart mit einer hohen Montage- und Trocknungsdauer verbunden. Dieser Aspekt spielt heutzutage allerdings nur noch eine geringe Rolle, da fortschrittliche Entwicklungen in der Produktion zu einer meist werkseitigen Oberflächenbehandlung geführt haben, welche besonders die Trocknungszeit verringert. Die Investitionskosten sind zunächst einmal teurer als die für Mehrschichtparkett; allerdings wird dieser Kostennachteil schnell relativiert. Massivparkett ist leicht zu renovieren, da bei Kratzern oder ähnlichen Beschädigungen lediglich die oberste Schicht abgeschliffen werden braucht – es ist kein Austausch des Belags notwendig!

Mehrschichtparkett

Mehrschichtparkett besteht – wie es der Name vermuten lässt – aus zwei bis drei Schichten, wobei die oberste Schicht (Nutzschicht) meist ebenfalls aus Massivholz besteht. So ist rein optisch in der Regel kein Unterschied zwischen den beiden Parkettarten erkennbar. Mehrschichtparkett ist in der Regel günstiger, das ist allerdings auch nahezu der einzige Vorteil. Aufgrund der dünnen Nutzschicht muss bereits bei oberflächlichen Beschädigungen in der Regel der gesamte Bodenbelag ausgetauscht werden. Maximal ist ein Mal Schleifen möglich, da ansonsten die minderwertigen Schichten zum Vorschein kommen. Ein weiterer und nicht unbedenklicher Nachteil ist der, dass für die Verleimung der Schichten häufig umwelt- und gesundheitsschädliche Produkte verwendet werden.

Neben den Parkettarten bieten auch Verlegemuster und Holzsorten diverse Möglichkeiten

Ob regelmäßiger oder unregelmäßiger Schiffsbodenverlag, Fischgrätenmuster, Flechtboden oder Mosaik – vor allem einschichtige Parkettarten bieten eine Vielzahl an optischen Gestaltungsmöglichkeiten! Und auch bei der Wahl des Holzes entscheidet meist der persönliche Geschmack. Gängiger Parkettboden besteht häufig aus europäischen Holzsorten wir Buche, Birke, Eiche, Ahorn oder dem dunkleren Nussbaum. Außereuropäische Sorten sind beispielsweise Teak oder Mahagoni. Eine Alternative zum Holzparkett, welche immer mehr Anerkennung erlangt, ist das Korkparkett. Es gilt als robust, strapazierfähig und besonders geräuschdämmend!

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