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Du bist hier: Startseite » Tischler- und Schreinerhandwerk » Schreiner – Ein Traumberuf mit Zukunft?

Heutzutage streben viele junge Menschen lieber eine „richtige“ Karriere an und möchten studieren, anstatt nach dem Schulabschluss einer Lehre in einem handwerklichen Betrieb nachzugehen. Viele von ihnen wären jedoch sicher auch sehr gut für einen handwerklichen Beruf geeignet. In manchen Fällen sind solche Berufe heute sogar erfolgsversprechender und sicherer als ein Studium. Doch zählt beispielsweise auch das Schreinerhandwerk dazu?

Aufgaben des Schreiners

Der Beruf des Schreiners ist mittlerweile ein sehr anspruchsvolles, modernes Handwerk geworden. Ganz allgemein betrachtet hat ein Schreiner die Aufgabe, den Werkstoff Holz in eine gewünschte Form zu verarbeiten. Das erfordert jedoch auch Kenntnisse mit anderen Werkstoffen wie zum Beispiel mit Kunststoff, Glas, Metall oder Stein. Das Aufgaben-Spektrum eines Schreiners ist daher breit gefächert und kreative Köpfe mit handwerklichem Geschick können voll in diesem Beruf aufgehen.

Ein Schreiner hat viele Aufgabenbereiche.

Das Schreinerhandwerk ist ein weit gefächerter Beruf. Das wichtigste: Es ist ein Beruf mit Zukunft“ © Dietmar Meinert / pixelio.de

Neben einer soliden Ausbildung werden für den Beruf des Schreiners heute fundierte PC-Kenntnisse sowie mit CNC Maschinen und im CAD-Bereich vorausgesetzt. Aus diesem Grund ist das Handwerk auch eng mit moderner Technik verbunden. Unter gelbeseiten.de erhalten Interessierte weitere Informationen zum Bereich Handwerk. Die Aufgaben umfassen die Planung am Computer bis hin zur Bedienung CNC-gesteuerter Maschinen. Hinzu kommt, dass man sich als Schreiner nicht nur mit neuen Materialien, sondern gleichzeitig auch mit traditionellen Techniken auskennen muss. Er begleitet alle Arbeitsprozesse seines Werkstücks bis hin zu dessen Montage.

Ausbildungsinhalte

Wer sich für den Beruf des Schreiners entscheidet, durchläuft eine dreijährige, duale Ausbildung, die allerlei Abwechslung zu bieten hat. Der Lehrling lernt vieles über verschiedene Holzarten sowie deren Bearbeitung und Pflege. Weiterhin beinhaltet die Ausbildung zahlreiche technische Inhalte, so zum Beispiel das Erstellen von Plänen und Skizzen sowie das Bedienen verschiedener Maschinen und Anlagen zur Materialbearbeitung. Auch der Umgang mit Kunden und das Abstimmen mit und auf andere Gewerke sind ein nicht unbedeutender Bereich. Darüber hinaus gehören Transport und Transportvorbereitung, (De-)Montage und natürlich auch rechtliche Aspekte wie etwa bei der Entsorgung von Abfallstoffen zu wichtigen Inhalten der Ausbildung.
Nach Abschluss der Ausbildung stehen Schreinern viele unterschiedliche Wege offen. Sie haben die Möglichkeit, sich um eine Anstellung in einer Tischlerei, im Baumarkt oder im Möbelhaus zu bewerben, um dort unter anderem Möbel, Konstruktionsteile oder andere Holzwaren wie Deko oder Spielzeug herzustellen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Schreiner haben zahlreiche Möglichkeiten, sich in einzelnen Sparten weiterzubilden. Sie können die Meisterebene oder eine Hochschulzugangsberechtigung erwerben und beispielsweise einen Bachelor für Holztechnik, Innenarchitektur oder Restaurierung anstreben. Andere Zusatzqualifikationen können außerdem als

• geprüfte(r) Fachbauleiter/in,
• Fertigungsplaner/in,
• Kundenberater/in im Tischlerhandwerk,
• staatlich geprüfte Techniker/innen im Bereich Baudenkmalpflege und Altbauerneuerung oder Bautechnik,
• Betriebswirt/in für Holz,
• Fachkaufmann/Fachkauffrau in der Handwerkswirtschaft

erworben werden.

Zukunftsperspektiven

Bis hin zur Selbstständigkeit und der Führung des eigenen Betriebs bieten sich Schreinern diverse, breit gefächerte Berufsperspektiven. Zwar hat sich das Berufsbild gewandelt, jedoch ist der Schreinerberuf durchaus ein Beruf mit Zukunft. Maschinen können heutzutage vieles ersetzen, aber nicht das gute Augenmaß und das Feingefühl des Schreiners für Material und Form.

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