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Die Eiche ist ein Baum aus der Familie der Buchengewächse. Die Gattung umfasst ca. 400 bis 600 Arten. Es gibt sommergrüne und immergrüne Arten. Ihre Blätter sind dünn und können gelappt oder ungelappt sein. Die Eiche bietet einer großen Vielfalt von Insekten und Schmetterlingen einen Lebensraum. Die Spezialisierung vieler Insekten gilt als Zeichen für ein langes Bestehen dieser Baumart in der Entwicklungsgeschichte. Arten der Gattung Eiche gibt es in Nordamerika, Zentralamerika, Eurasien, Nordafrika und auf den Karibischen Inseln. Die meisten unterschiedlichen Arten kommen in Nordamerika vor. Neben den Buchen ist die Eiche in Deutschland der am häufigsten verbreitete Laubbaum und kommt vor allem in Mischwäldern vor. Große Einzelbestände findet man wegen ihrer Bedeutung für den Schiffbau nur in der Nähe der Küste.

Das Holz der Eiche

Das Kernholz der Eiche ist graubraun und hat durch die enthaltene Gerbsäure eine hohe Beständigkeit sowie den typisch würzigen Eichengeruch. Das Splintholz, also die jüngste Schicht des Stammes, ist scharf abgegrenzt und zwei bis fünf Zentimeter dick. Es ist heller und noch mit Saft durchflossen, daher verrottet es im Gegensatz zum dauerhaften Kern schnell. Holzbretter werden daher nur aus dem Kernholz hergestellt. Dieses wird selten von Wurmfraß befallen und lässt sich zudem gut für Bereiche verwenden, die häufiger Feuchtigkeit ausgesetzt sind.

Das Holz der Eiche wird vor allem für Tischlerplatten, Küchenarbeitsplatten, Böden und Furniere verwendet. In der Vergangenheit wurde das Hartholz aufgrund seiner hohen Verrottungsbeständigkeit im Schiffs- und Hausbau verwendet. Weiterhin kann es für Außentüren, Holzfachwerk oder Holztreppen verwendet werden.

Eiche als Brennholz

Eichenholz ist vor allem auch ein gutes Brennholz, das lange brennt und einen hohen Brennwert besitzt. Es lässt sich gut verarbeiten und sehr lange lagern. Im Kamin oder Ofen brennt es sehr sauber und mit wenig Funkenflug. Als Nachteil kann man das im Gegensatz zur Buche nicht ganz so schöne Flammenbild sehen. Obwohl die Eiche einen geringeren Brennwert als die Buche besitzt und langsamer wächst, wurde sie doch in Europa häufig angepflanzt. Geschätzt wurden vor allem das wertvolle Bauholz und die Eicheln, die zur Schweinemast genutzt werden konnten.

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